Sprachverwirrung in der Medizin

Die DVT ist wie die CT ein 3-D Röntgenverfahren. Das Ergebnis der DVT kann auf einer CD gespeichert werden, man benötigt dafür keine DVD.
Mich erinnert Das an „Fischers Fritz frißt frische Fische“. Kommt der Patient bei seiner Schilderung durcheinander denkt der Gesprächspartner: „Der weiß nicht was er redet“, „Der widerspricht sich“ usw. Man stelle sich einen Anzeigeerstatter bei der Polizei vor, wegen einer Straftat bei einer Behandlung. Aufgrund der Straftat verstört, womöglich sogar mit Schmerzen etc. Der Patient steht ganz schnell als Wirrkopf oder gar als Lügner da, oder zumindest als unzuverlässig. Info über DVT: Eine DVT(„Digitale Volumen Tomographie“) ist nur mit dem Bruchteil der Strahlenbelastung der CT(„Computer-Tomographie) verbunden, gibt es seit 2009. Vom Prinzip her werden in rund 30 Sekunden rund 1000 einzelne Fotos gemacht. Auf der CD wird jeweils ein kleines Programm mitgespeichert , so daß jede Arztpraxis die Aufnahmen ansehen kann auch wenn die Praxis selbst kein DVT-Gerät hat, die sind extrem teuer. Allerdings ist die Bedienung des Programmes (Navigieren durch die Kieferregionen usw.) ohne eine Einweisung ins ziemlich vielseitige und komplizierte Programm „Glückssache“. Der Patient bekommt die CD in der Regel selbst ausgehändigt, aber ihm fehlen natürlich zusätzlich die medizinischen Kenntnisse um mit den Darstellungen etwas anfangen zu können. Die DVT kostet lt. Gebührenordnung rund 200Euro(Abbildung von Ober- u n d Unterkiefer) und wird von der gesetzlichen Krankenversicherung n i c h t bezahlt. Alternative ist wie Oben geschrieben die CT. Die CT hat „mehr Volumen“, ist also vermutlich genauer/detaillierter.

Ein Gedanke zu „Sprachverwirrung in der Medizin

  1. „Die CT hat „mehr Volumen“, ist also vermutlich genauer/detaillierter.“
    Nein, ist sie nicht. Das Grundliegende Prinzip ist bei beidem etwas anders. Bei klassischer CT wird eindimensional die Röntgenstrahlung detektiert und somit ein Schnittbild erzeugt, das dann zu einem 3D-Konstrukt zusammengerechnet wird. Bei DVT wird ein Gebiet kegelförmig bestrahlt und dann zweidimensional detektiert.

    Die DVT-Aufnahmen sind auf den Dentalen Bereich „spezialiesiert“. Hier müssen auftretende Artefakte „gefiltert“ werden. Denn durch metallische Gegenstände (Kronen, Implantate, …) treten solche Artefakte auf. Das ist in dem Berechnungsalgorithmus berücksichtigt. Um eine solche Aufnahme auswerten zu können, muss man einiges über solche Verzerrungen etc. wissen.

    Grüße

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